Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit

Mit CleanSmoke zukunftssicher räuchern.

Umweltschutz

Der Einsatz von CleanSmoke bietet dem Verarbeiter und damit einem breiten Teil der Lebensmittelindustrie, Möglichkeiten zur Effizienzsteigerung, Kostensenkung und Qualitätsverbesserung. Gleichzeitig trägt der Einsatz von CleanSmoke dazu bei, die Nachhaltigkeit zu steigern und die drei wichtigsten Umweltprobleme zu bewältigen.

- 0 %
Wasser & Abwasser
- 0 %
CO2 Emissionen
- 0 %
Energie

Euopean Green Deal – Klimaneutral bis 2050

Mit CleanSmoke zukunftssicher räuchern
Das Räuchern mit CleanSmoke (vorgereinigtes Primärrauchprodukte) bietet den Vorteil Produktsicherheit, Wirtschaftlichkeit und Umweltschutz in Einklang zu bringen. Aus diesem Grund wurde das CleanSmoke Räucherverfahren als „Beste Verfügbare Technik“ (BVT) gemäß der Richtlinie 2010/75/EU eingestuft.

CleanSmoke Räucherverfahren
„Beste Verfügbare Technik“ (BVT) gemäß der Richtlinie 2010/75/EU

UMWELTFREUNDLICHES RÄUCHERN
Red Arrow Layman’s Report 2015 ECO/11/304332 – CLEANSMOKE

Umweltvorteile

CleanSmoke erzeugt weniger Abfälle Bei der konventionellen Raucherzeugung fällt gut die Hälfte des eingesetzten Materials als zu entsorgender Abfall an. Reinigung und Abfallentsorgung inkl. Transport sind so für etwa 0,5 kg CO2 je Tonne geräucherter Lebensmittel verantwortlich. Bei der Herstellung von Primärrauchprodukt fällt dagegen weniger als 1 % des eingesetzten Materials als Abfall an. Teer und Holzkohle, die aus dem Primärrauchprodukt herausgefiltert werden, finden z. B. bei der Energieerzeugung oder im Straßenbau Verwendung und verbessern die CO2-Bilanz um rund 0,3 kg CO2. Insgesamt entstehen beim CleanSmoke-Verfahren für Reinigung, Entsorgung und Transport nur 0,1 kg CO2 je Tonne geräucherter Lebensmittel. Beim Einsatz von Glimmrauch ist, im Gegensatz zur Erzeugung von Friktionsrauch und Primärrauchprodukt, eine Nachverbrennung der Rauchgase vorgeschrieben. Hierbei werden je Tonne zu räuchernder Lebensmittel etwa 10 m3 Erdgas verbraucht, was knapp 25 kg CO2-Emissionen entspricht.

* Im Vergleich zu Verbrennungsrauch
** Inkl. Abluftmessung und Abfallentsorgung
(klassisches Räuchern)
*** Im Vergleich zu Glimmrauch und Friktionsrauch

C02 -EMISSIONSBILANZ IM ÜBERBLICK

Quelle
CleanSmoke
Glimmrauch
Friktionsrauch
Rauchermaterial (Holz, Holzchips)
3,043
6,038
6,038
C02-Emissionen bei Raucherzeugung, Rauchkondensation, Reinigung
1,705
*
*
C02 -Emissionen durch Energieverbrauch beI 1 Friktionsraucherzeugung (Beispiel 12 kWh für 1 t Raucherschinken)
*
*

7,44

Energie aus Abfallaufkommen (negativ)
-0,342
0
0
Nachverbrennung der Rauchgase (Beispiel 10 m3 Erdgas für 1 t Raucherschinken)
*

24,85

*
Rauchgaserzeugung, Rauchkondensation (Dauer:1 Stunde bei 0,5 kW Leistung und Zündung)

0,155

0,372

0,31

Transport (Holz, Rauchermaterial/ Pri marrauchprodukt)
0,553
0,194
0,194
CO2 -Emissionen durch Reinigung und Abiallentsorgung inkl. Transport, geschatzte Werte

0,1

0,5

0,5

Insgesamt
5,214
31,954
14,482
Einsparung von C02-Emissionen bei der Verwendung von Prima rrauchprodukt
83,68%
60,62%
Angaben in kg CO2-Emissionen pro Tonne geräucherter Lebensmittel (am Beispiel von Räucherschinken) *Für dieses Verfahren nicht notwendig. Quelle: Final report on life cycle assessment of meat products smoked by the use of purified primary smoke products in comparison to conventional smoking for RED ARROW HANDELS-GMBH, Bremen; Deutsches Institut für Lebensmitteltechnik e. V., March 2015

C02 -EMISSIONSBILANZ IM ÜBERBLICK

Quelle
Rauchermaterial (Holz, Holzchips)
CleanSmoke
3,043
Glimmrauch
6,038
Friktionsrauch
6,038
Quelle
C02-Emissionen bei Raucherzeugung, Rauchkondensation, Reinigung
CleanSmoke
1,705
Glimmrauch
*
Friktionsrauch
*
Quelle
C02 -Emissionen durch Energieverbrauch beI 1 Friktionsraucherzeugung (Beispiel 12 kWh für 1 t Raucherschinken)
CleanSmoke
*
Glimmrauch
*
Friktionsrauch
7,44
Quelle
Energie aus Abfallaufkommen (negativ)
CleanSmoke
-0,342
Glimmrauch
0
Friktionsrauch
0
Quelle
Nachverbrennung der Rauchgase (Beispiel 10 m3 Erdgas für 1 t Raucherschinken)
CleanSmoke
*
Glimmrauch
24,85
Friktionsrauch
*
Quelle
Rauchgaserzeugung, Rauchkondensation (Dauer:1 Stunde bei 0,5 kW Leistung und Zündung)
CleanSmoke
0,155
Glimmrauch
0,372
Friktionsrauch
0,31
Quelle
Transport (Holz, Rauchermaterial/ Pri marrauchprodukt)
CleanSmoke
0,553
Glimmrauch
0,194
Friktionsrauch
0,194
Quelle
CO2 -Emissionen durch Reinigung und Abiallentsorgung inkl. Transport, geschatzte Werte
CleanSmoke
0,1
Glimmrauch
0,5
Friktionsrauch
0,5
Quelle
Insgesamt
CleanSmoke
5,214
Glimmrauch
31,954
Friktionsrauch
14,482
Quelle
Einsparung von C02-Emissionen bei der Verwendung von Prima rrauchprodukt
CleanSmoke
Glimmrauch
83,68%
Friktionsrauch
60,62%
Angaben in kg CO2-Emissionen pro Tonne geräucherter Lebensmittel (am Beispiel von Räucherschinken) *Für dieses Verfahren nicht notwendig. Quelle: Final report on life cycle assessment of meat products smoked by the use of purified primary smoke products in comparison to conventional smoking for RED ARROW HANDELS-GMBH, Bremen; Deutsches Institut für Lebensmitteltechnik e. V., March 2015

Mit CleanSmoke Wasserverbrauch und Schadstoffe reduziert

Beim traditionellen Räuchern ist der Wasserverbrauch größer und das Abwasser, das bei der vorgeschriebenen Rauchgasreinigung anfällt, ist deutlich stärker mit Schadstoffen belastet. Die Anwendung herkömmlichen Rauchs erfordert eine Reinigung der Rauchanlagen mit Rauchharzentfernern. Neben den Harzen müssen auch noch Teer und Asche aus der Räucherkammer gewaschen werden. Alles zusammen erzeugt eine hohe Schmutz- und Schadstofffracht für das Reinigungswasser, das deswegen gesondert entsorgt werden muss. Auch das Problem mit der schadstoffbeladenen Abluft entfällt beim Räuchern mit CleanSmoke. Während es mit frisch aus Holz entwickeltem Räucherrauch praktisch unmöglich ist, in einem geschlossenen System zu räuchern, da mit Teer und Asche ein explosives Gemisch entsteht, fehlen diese Stoffe beim Primärrauchprodukt. Denn Teer und Asche werden schon bei dessen Herstellung entzogen. Zudem gibt es bei der Raucherzeugung aus vorgereinigtem Primärrauchprodukt weder ein offenes Feuer noch Glut. Weil keine Verbrennung vorliegt, entstehen weder Stickstoffoxide (NOx) noch Kohlenmonoxide (CO). Zudem haben Messungen gezeigt, dass die NOx-Grenzwerte für thermische und katalytische Nachverbrennungsanlagen von keinem der untersuchten Nachverbrenner eingehalten wurden.

Fazit

Bei der Herstellung des vorgereinigten Primärrauchprodukts und seiner Anwendung steht – wie von der EU gesetzlich gefordert – der Umweltschutz im Vordergrund, so dass die Gesamtökobilanz positiv ausfällt. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Räuchern mit Primärrauchprodukten im Vergleich zu Glimm- und Friktionsräuchern über alle Prozessschritte betrachtet die geringsten Umwelteinflüsse aufweist. Vor allem in den Räucherbetrieben sind die Vorteile spürbar: Hier ist eine Reduzierung der CO2-Emissionen um bis zu 80 % sowie von Energie-, Wasser- und Reinigungsmittelbedarf um bis zu 70 % möglich. Ebenfalls um bis zu 70 % lassen sich die gesundheitsgefährdenden polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffe (PAK) in den geräucherten Produkten senken. Um 100 % lässt sich der PAK-Wert nicht senken, da die verbleibenden 30 % auf andere Quellen, wie z. B. Gewürze oder natürliche Vorkommen, zurückzuführen sind. Rund 80 % an CO2-Emissionen  können über den Einsatz von  CleanSmoke im Vergleich zu  klassischen Räucherverfahren  reduziert werden. von keinem der untersuchten Nachverbrenner eingehalten wurden.

Gemessene Ergebnisse der Umwelteinflüsse

DIE WICHTIGSTEN UMWELTVORTEILE VON RAUCH AUS VORGEREINIGTEM PRIMÄRRAUCHPRODUKT IM ÜBERBLICK

Indikatoren
Relative Veränderung*
CO2
– 83%
Abgasemissionen
– 100%
Abfalllaufkommen
– 100%
Prozesswasser
– 100%
Reinigungwasser
– 88%
Reinigungsmittel
– 68%
*im Vergleich zu Verbrennungsrauch.

DIE WICHTIGSTEN UMWELTVORTEILE VON RAUCH AUS VORGEREINIGTEM PRIMÄRRAUCHPRODUKT IM ÜBERBLICK

Indikatoren
CO2
Relative Veränderung*
– 83%
Indikatoren
Abgasemissionen
Relative Veränderung*
– 100%
Indikatoren
Abfalllaufkommen
Relative Veränderung*
– 100%
Indikatoren
Prozesswasser
Relative Veränderung*
– 100%
Indikatoren
Reinigungwasser
Relative Veränderung*
– 88%
Indikatoren
Reinigungsmittel
Relative Veränderung*
– 68%
*im Vergleich zu Verbrennungsrauch.

Die CleanSmoke Räuchertechnologie wurde von der Europäischen Union im Rahmen von Eco-innovation, einer Initiative zur Markeinführung innovativer Produkte mit positive Umweltwirkung, gefördert.

Red Arrow Laymen’s Report
ECO/11/304332 – CLEANSMOKE
www.CleanSmoke.info

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