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Rechtliche Fragen

Beschluss Arbeitskreis ALTS / Positivliste wurde verabschiedet / BaP und PAK4 Höchstgehalte

Beschluss des ALTS Deklaration „Rauch“

Der ALTS (Arbeitskreis der auf dem Gebiet der Lebensmittelhygiene und der Lebensmittel tierischer Herkunft tätigen Sachverständigen) hat sich auf seiner 73. Arbeitstagung im Juni 2014 mit der Deklaration von Raucharomen und Rauch befasst. Der jetzt veröffentlichte Beschluss lautet:

„Die Angabe „Rauch“ ist im Zutatenverzeichnis nur zulässig, wenn bei der Herstellung frisch entwickelter Rauch verwendet wird. Kommen „Raucharomen“ zur Verwendung, sind diese unabhängig von der Technologie, mit der sie  dem Lebensmittel zugesetzt werden, nach den Vorschriften zur Kennzeichnung von „Aromen“ bzw. „Raucharomen“ anzugeben.“

Dieser Beschluss ist missverständlich, da „frisch entwickelter Rauch“ auch auf der Grundlage von Primärrauchprodukten hergestellt werden kann. Wir haben den ALTS auf diesen Gesichtspunkt hingewiesen und werden den ALTS über die marktgängigen verschiedenen Technologien informieren, so dass eine sachgerechte Differenzierung gewährleistet ist und „frisch entwickelter Rauch“ in jedem Falle als „Rauch“ deklariert werden kann, und zwar unabhängig davon, ob er mittels Holzverbrennung oder auf der Grundlage von Primärrauchprodukten erzeugt wird.

Es kann nach wie vor beim Einsatz des Red Arrow Räucherverfahrens die Deklaration „Rauch“ oder ggf. alternativ „Buchenholzrauch“ in der Zutatenliste erfolgen.

Bei den bei der ALTS angefragten Verfahren, die gemäß ALTS Beschluss eine zwingende Deklaration als „Raucharoma“ erforderlich machen, handelt es sich um sogenannte Nassapplikationen bei denen flüssige Raucharomen direkt als Flüssigkeit auf der Oberfläche dem Lebensmittel zugesetzt werden.

Bitte beachten Sie dazu auch die PDF im unteren Verlauf / Anhang.


 

Raucharomen-Verordnung (EG) Nr. 2065/2003 – Unionsliste wurde verabschiedet!

Die Durchführungsverordnung (EU) Nr. 1321/2013 "zur Festlegung der Unionsliste zugelassener Primärprodukte für die Herstellung von Raucharomen zur Verwendung als solche in oder auf Lebensmitteln und/oder für die Produktion daraus hergestellter Raucharomen" wurde veröffentlicht und besitzt seit dem 1. Januar 2014 Gültigkeit. Übergangsfristen sind im Artikel 20 der Raucharomen-Verordnung (EG) Nr. 2065/2003 formuliert.

Amtsblatt Verordnung (EG) Nr. 2065/2003 (PDF, deutsch)
Amtsblatt Verordnung (EU) Nr. 1321/2013 (PDF, deutsch)


 

VO (EG) Nr. 835/2011 - Neue Höchstgehalte für Benzo(a)pyren und PAK4 festgelegt

Neben einer Überarbeitung der Höchstgehalte für die Leitsubstanz Benzo(a)pyren wurden jetzt auch Höchstgehalte für die Summe der sogenannten PAK4 (Benzo(a)pyren, Benz(a)anthracen, Benzo(b)fluoranthen und Chrysen) herangezogen.

Höchstgehalt gemäß der VO (EG) Nr. 835/2011 am Beispiel „Geräuchertes Fleisch und geräucherte Fleischerzeugnisse“ und „Muskelfleisch von geräucherten Fischen und geräucherten Fischereierzeugnissen…“:

 

Benzo(a)pyren

Summe PAK4

bis zum 31.08.2014

5µg/kg

30µg/kg

ab dem 01.09.2014

2µg/kg

12µg/kg

Amtsblatt Verordnung (EU) Nr. 835/2011 (PDF, deutsch)


 

AnhangGröße
red_arrow_stellungnahme_alts_beschluss_rauch.pdf67.63 KB
vo_eg_nr._2065_2003.pdf135.03 KB
vo_eu_nr._1321_2013.pdf819.1 KB
vo_eu_nr._835_2011.pdf735.27 KB